Unser Beitrag

Inklusion

„Inklusion” passiert, wenn die Gesellschaft versucht sich an die besonderen Bedürfnisse eines Menschen anzupassen. Im Gegensatz dazu ist die Integration, der Prozess in dem sich ein Mensch mit besonderen Bedürfnissen an die Gegebenheiten der Gesellschaft anpassen muss.

Unser Ziel ist es die Idee der Inklusion voranzutreiben und arbeiten täglich daran, dass echte Inklusion in den Köpfen und im täglichen Miteinander immer weiter gedeiht.

Inklusion von Menschen mit Behinderung bedeutet, dass alle Menschen, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen, gleichberechtigt und vollumfänglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dabei geht es nicht nur darum, Menschen mit Behinderung in bestehende Strukturen einzubinden, sondern die Strukturen selbst so zu gestalten, dass sie für alle zugänglich und nutzbar sind.

Zentrale Aspekte der Inklusion

Gleichberechtigung

Menschen mit Behinderung sollen die gleichen Rechte und Chancen haben wie alle anderen – sei es im Bildungssystem, im Arbeitsleben, in der Freizeit oder im öffentlichen Raum.

Barrierefreiheit

Inklusion erfordert den Abbau von physischen, sozialen und kommunikativen Barrieren. Das schließt z. B. rollstuhlgerechte Gebäude, barrierefreie Websites und die Verfügbarkeit von Gebärdensprachdolmetscher*innen ein.

Selbstbestimmung

Menschen mit Behinderung sollen in der Lage sein, ihr Leben so autonom wie möglich zu gestalten und selbst über wichtige Lebensbereiche zu entscheiden.

Akzeptanz und Wertschätzung

Inklusion basiert auf einer Haltung, die Vielfalt als Bereicherung sieht und die Unterschiede zwischen Menschen akzeptiert und respektiert.

Teilhabe

Menschen mit Behinderung sollen nicht als „Sondergruppe“ betrachtet werden, sondern aktiv an allen gesellschaftlichen Prozessen beteiligt sein. Das betrifft Schule, Beruf, Kultur, Sport und Politik.

Inklusion unterscheidet sich von Integration, da es nicht darum geht, dass Menschen mit Behinderung sich an bestehende Strukturen anpassen müssen, sondern darum, dass diese Strukturen von Beginn an für alle Menschen gedacht und gestaltet werden. Somit ist Inklusion nicht als eine einzelne Maßnahme sondern als ein lebenslanger, kontinuierlicher Prozess, der in allen Lebenslagen umgesetzt wird, zu verstehen.

Hierzu ist bedarf es einem systemischen Wandel, der nicht nur bei Einzelpersonen, sondern auch Institutionen, Strukturen und gesellschaftliche Normen müssen sich ändern im inklusiv zu sein.

Es geht also um eine umfassende Veränderung hin zu einer inklusiven Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig von seinen Fähigkeiten oder Bedürfnissen vollständig akzeptiert wird.

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