Inklusion von Menschen mit Behinderung bedeutet, dass alle Menschen, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen, gleichberechtigt und vollumfänglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dabei geht es nicht nur darum, Menschen mit Behinderung in bestehende Strukturen einzubinden, sondern die Strukturen selbst so zu gestalten, dass sie für alle zugänglich und nutzbar sind.
Inklusion unterscheidet sich von Integration, da es nicht darum geht, dass Menschen mit Behinderung sich an bestehende Strukturen anpassen müssen, sondern darum, dass diese Strukturen von Beginn an für alle Menschen gedacht und gestaltet werden. Somit ist Inklusion nicht als eine einzelne Maßnahme sondern als ein lebenslanger, kontinuierlicher Prozess, der in allen Lebenslagen umgesetzt wird, zu verstehen.
Hierzu ist bedarf es einem systemischen Wandel, der nicht nur bei Einzelpersonen, sondern auch Institutionen, Strukturen und gesellschaftliche Normen müssen sich ändern im inklusiv zu sein.
Es geht also um eine umfassende Veränderung hin zu einer inklusiven Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig von seinen Fähigkeiten oder Bedürfnissen vollständig akzeptiert wird.